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Impfung

Unter Impfungen sind vorbeugende Maßnahmen zu verstehen, die verschiedene Infektionskrankheiten vermeiden. Unterschieden werden aktive und passive Impfungen. Bei der aktiven Impfung wird der Impfstoff als abgeschwächter, abgetöteter oder fragmentierter Krankheitserreger in den Körper gebracht. Dies hat zum Ziel, das körpereigene Immunsystem zur Bildung von Antikörpern anzuregen, was eine spezifische Immunität gegen die entsprechende Infektionskrankheit zur Folge hat.

Bei den passiven Impfungen wird ein Impfserum in den Körper eingebracht, das spezifische Antikörper gegen den betreffenden Krankheitserreger oder dessen Toxin enthält. Je nachdem um welchen Impfstoff und welche Immunisierungsart es geht, werden verschiedene Verabreichungsarten unterschieden. So werden aktive Impfungen mit einer Spritze vorgenommen und einige Impfungen erfolgen auch oral oder nasal. Jedoch erfolgen die meisten aktiven Impfungen intramuskulär in den Oberarm und bei Kindern in den Oberschenkel. Passive Impfungen erfolgen in der Regel in den Gesäßmuskel. Seit ca. 50 Jahren wird die Wirksamkeit der Impfstoffe von staatlichen Stellen dokumentiert.

Vor der Zulassung wird jeder Impfstoff nach den Richtlinien der Europäischen Arzneimittelagentur klinisch geprüft und überwacht. Impfungen haben sehr geringe Nebenwirkungen, die oft gar nicht wahrgenommen werden. So kann es zu leichten Schmerzen, Spannungen und Schwellungen an der Stelle kommen, an der geimpft wurde. Auch Abgeschlagenheit oder Kopfschmerzen können auftreten und in wenigen Fällen kommt es zu einem Ausbruch der Krankheit, gegen die geimpft wurde. In Deutschland besteht keine Pflicht zur Impfung.

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